Gemeinsam sind wir stark - ein Projekt für Toleranz und Demokratie

Inhalt


Persönlichkeits- Individualitätsstärkung

Interkulturelles Lernen

Wertevermittlung

Gewaltprävention

Stärkung ,des demokratischen Denkens und Handels

Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Diskriminierung

Zivilcourage


Bedarf/Begründung


In Anbetracht der immer größeren wachsenden Anzahl von Zuwanderern und einer Gesellschaft, die immer mehr von Globalisierung und Ängsten geprägt ist, ist es unabdingbar eine Haltung und ein Bewusstsein für Andersartigkeit, Vielfalt und Toleranz zu fördern.


Ziele


Oberstes Ziel ist die Förderung und die Stärkung von Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Hilfe und Unterstützung bei einer selbstbewussten Identität

Unterstützung eines positiven Selbstwertgefühls und des Vertrauens in eigene Stärken und Fähigkeiten

Schwerpunkt der Arbeit bildet, die Förderung von interkulturelle Kompetenz:

Wertschätzung von Individualität und Vielfalt

Offenheit, Verständnis, Respekt für andere Kulturen zu entwickeln

Bewusstheit für Andersartigkeit, Vielfalt und Toleranz fördern

eigene Kultur zu reflektieren und hinterfragen

Gespür für rechtes Gedankengut zu entwickeln

rechte Hetze zu entlarven, subtile Methoden der Beeinflussung aufzudecken

Kritikfähigkeit und Entscheidungsfähigkeit einzuüben

Eigenverantwortung und Verantwortung gegenüber Mitmenschen zu übernehmen

- Konflikte austragen zu können

Spannung auszuhalten und zu akzeptieren

sich respektvoll und fair zu verhalten

Nein sagen, Grenzen setzen zu lernen

sich Hilfe zu holen


Zielgruppe


Jugendliche im Alter von 12-16 Jahren, aller vorhandenen Schulformen in Neuss


Anzahl der Teinehmer und Dauer des Projekts


Das Projekt startet nach den Sommerferien 2016 und dauert 1 Schulhalbjahr, bei Bedarf wird verlängert. Ziel ist es 800 Jugendliche und 100 Multiplikatoren zu erreichen zu erreichen.



Arbeitsweisen


Das Team des Greyhounds und ausgewählte Schulklassen verschiedener Schulformen konzipieren einen Parcours, der interaktiv, erfahrungs- und handlungsorientiert ist. Der Parcours startet in den Räumen der Jugendeinrichtung Greyhound Pier1 und kann später an Schulen und andere Jugendeinrichtungen verliehen werden.

Der Parcours besteht aus fünf Stationen, die schwerpunktmäßig folgende Themen aufgreifen, die der Lebenswelt der Jugendlichen und aktuellen gesellschaftlichen Ereignissen entsprechen.

Die Vermittlung der Inhalte erfolgt schwerpunktmäßig interaktiv, erfahrungs- und handlungsorientiert.


Station Identität


Wer bin ich? Was ist mir wichtig? Wo sind meine Stärken? Wie sehen mich andere / Wie sehen andere mich? Welcher Gruppe gehöre ich an? Was haben wir gemeinsam?


2. Station Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Diskrimimierung


Homophobie, Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung, verschiedenen Religionen, Stellung der Frau in den verschiedenen Herkunftsländern etc.


3. Station Rassismus früher und heute


Aufspüren von rechtem Gedankengut, Symbole, Zahlencodes, Kleidung, Musik, Filme aus der rechten Szene


4. Zivilcourage


Konflikte, Konfliktvermeidung, was kann ich tun, wo hole ich mir Hilfe


5. Reflexion


Raum für Fragen, Lösungen und Antworten